Zwei Dutzend künstlerische Positionen aus fünfzehn Jahren (1989-2004) belegen die gesellschaftliche Kampfkraft der Kunst. Die Ausstellung zeigt, dass zeitgenössische Kunst Vergessenes ins Gedächtnis holen kann ohne rückwärtsgewandt Jahrestage zu feiern und Entwertetes mit aktuellem Gehalt versehen kann ohne Mythen zu reproduzieren. Anhand der Installation von Cornelius Mangold lässt sich die zeitgenössische Praxis des Spurensicherns, Sammelns und Dokumentierens ablesen. Kuratiert von Frank Motz, Katharina Tietze und Ronald Hirte.